Haie, Wale, Delfine, Gnus, Schlangen und Krokodile, türkis-blaues Wasser, rasante Bootstouren, Schildkröten und leckerer gegrillter Fisch am Strand. All das und noch viel mehr hat das Dive Durban Team in gerade mal vier Tagen an KwaZulu-Natals Südküste im kleinen Ort Shelly Beach erlebt.

Nachdem Monica da Silva (Schweiz) und Chris Desseigne (Frankreich, Réunion) am Internationalen Flughafen King Shaka in Durban von den hiesigen Tauchern Debbie Reynolds und Sifiso Mngoma abgeholt wurden, ging es zwei Stunden später schon ans Packen der Tauchausrüstung für den ersten Tauchgang am nächsten Tag.

Von Durban Green Corridor in Kooperation mit der Stadt Durban angeleitet, soll das Dive Durban Team auf die zahlreichen Tauchplätze in Durban und KwaZulu-Natal aufmerksam machen. Dazu werden die beiden Freiwilligen in den folgenden Wochen ihre einzigartigen Taucherlebnisse und Reiseerfahrungen mit der weltweiten Taucher-Community teilen. Auf den gängigen Social Media Kanälen lieferten die beiden bereits einen Vorgeschmack mit Unterwasserfotos von Haien, für welche das Shelly Beach Protea Banks Riff berühmt ist.

Der erste Tag begann nahezu perfekt: sonnig und klar, bis zu 28 Grad Celsius und wenig Wellengang. Bereits wenige Minuten nach dem Start wurden die Taucher von drei Buckelwalen begrüßt. Im Laufe des Tauchgangs sollten es sogar noch mehr werden (gegen Ende sollen es circa fünfzehn gewesen sein). An der 33 Meter tiefen Höhle im nördlichen Teil des Riffs begegneten ihnen ungefähr zwölf Sandtigerhaie, welche am Anfang noch recht scheu waren, sich dann aber von ihrer besten Seite zeigten.

Nach einem langsamen Aufstieg erspähten die Taucher auf circa 10 Metern Tiefe einige Schwarzspitzenhaie, Bullenhaie und (in einiger Entfernung) Tigerhaie. Die drei nächsten Protea Banks Tauchgänge sollten sogar noch besser werden, da sich die Sicht immer weiter verbesserte und die Haie noch zutraulicher wurden. Unzählige Fotos entstanden, als ein neugieriger Hai nach dem anderen die Taucher begutachtete. Ganz am Ende schaute sogar noch ein Hammerhai vorbei, ein in den Wintermonaten äußerst seltener Anblick.

Und als wäre all das noch nicht aufregend genug, ging es anschließend in die nicht mal eine Stunde Fahrtzeit entfernte Oribi Gorge Schlucht. Dort stürzte sich Sifiso, Durban Green Corridos Social Media Guru, 75 Meter in die Tiefe, während sich Unterwasserarchäologe Chris für die Ziplining-Tour über die Schlucht entschied und an einem Stahlseil hängend den Höhenrausch genoss.

Kombiniert mit einem Besuch der „Pure Venom“ Reptilienfarm (angeblich die größte Afrikas), kann man so einen perfekten Tag erleben, zum Beispiel wenn das Tauchen aufgrund schlechten Wetters abgesagt wird (was im Juli allerdings so gut wie nie passiert).

Nächster Stopp: Scottburgh und das südliche Aliwal Shoal Riff.

 

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